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Social-Media-Strategie im Unternehmen richtig nutzen

Laut einer Social-Media-Studie von BITCOM nutzen bereits knapp die Hälfte aller Unternehmen in Deutschland Social Media Netzwerke. Es gibt bei der Nutzung allerdings große Unterschiede bei Budget und Marketing-Strategie. Überhaupt eine Strategie zu haben, ist schon ein guter Ansatz. Wir haben für Sie zusammengefasst, was Sie sonst noch beachten sollten.

Das Potential von Social Media ausschöpfen

In den Social-Media-Netzwerken, wie Facebook, Google+, Twitter , Xing und LinkedIn, geht es für Unternehmen hauptsächlich darum, Nachrichten und Neuigkeiten zu verbreiten, sowie Verbindung zu den Kunden und Interessenten aufzubauen – und zu halten. Durch die Transparenz,  die Social Media ihren Nutzern eröffnet, muss ein Umdenken in der Unternehmenskommunikation stattfinden. Die Kommunikation verläuft bei der Interaktion mit den Interessenten in zwei Richtungen:  Das Unternehmen berichtet, und umgehend kann eine Reaktion erfolgen. Diese kann positiv, aber auch negativ sein. Für die Öffentlichkeit sind die Social Media Kanäle eine wichtige Bereicherung für die Informationsbeschaffung, aber auch um die persönliche Meinung öffentlich zu machen, sich auszutauschen und zu diskutieren. Ein Unternehmen hat die Chance durch die Nutzung der Netzwerke Vertrauen zum Kunden aufzubauen und sich als direkter Ansprechpartner zu präsentieren. Ein Tipp: Seien Sie dabei authentisch, geduldig und lassen Sie einen Dialog zu.

Social-Media-Strategie entwickeln, ausführen und beobachten

Um das Potenzial von Netzwerken ausgiebig zu nutzen, ist es unumgänglich Schritt für Schritt vorzugehen. Zunächst entwickeln Sie eine Strategie. Überlegen Sie sich genau, wen Sie erreichen und ansprechen möchten. Wie agiert Ihre Zielgruppe, was erwartet diese von Ihnen? Denken Sie über die Vorgehensweise nach. Wann soll was und wie an die Nutzer weitergegeben werden. Vermeiden Sie Schnellschüsse. Informieren Sie jeden Mitarbeiter des Unternehmens über die Social Media Aktivitäten. Erstellen Sie einen Leitfaden, an den sich die Mitarbeiter orientieren sollten.

Wenn Sie unsicher sind, testen Sie zunächst an einer kleinen Zielgruppe eine Strategie aus, die weniger aufwendig ist, beispielsweise Rabatte, kleinere Verlosungen oder Online-Angebote, die nur den Fans zur Verfügung stehen. Diese Strategie sollten schon zu einem Ziel führen, wie den Bekanntheitsgrad im Netzwerk zu erhöhen. So können Sie einfach ausprobieren, wie diese Art von Kommunikation in Ihrem Unternehmen funktioniert.  Eine Auswertung der Ergebnisse, das Monitoring, verrät Ihnen dann, wie Sie weitere Projekte zielgenau anlegen und verbessern können.

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Beispiele von erfolgreichen Unternehmen im Social Web

Um Erfolg mit Ihren Social Media Kampagnen zu erzielen, integrieren Sie die Netzwerke in Ihre bereits bestehenden Kampagnen. Sondern Sie das Social Web nicht aus. Das Online-Angebot eines Unternehmens ist ein Zusammenspiel mehrerer Kanäle, die miteinander verknüpft sein sollten. Hier haben wir Ihnen Beispiele zusammengestellt, von Unternehmen und Marken, von deren Kampagnen wir lernen können:

Red Bull

Die Red Bull Seite auf Facebook
Quelle: facebook.com/redbull

Red Bull ist es mit dem Fallschirmsprung von Felix Baumgartner gelungen Content Marketing im ganz großen Stil zu fahren. Es gibt wohl kaum jemanden, der an diesem Sprung nicht mitbekommen hat. Bei diesem sogenannten Owned-Media-Projekt wurde eine sehr große Medienresonanz erreicht, sowohl online, als auch offline. Bei Youtube wurde das Highlight-Video des Sprungs bereits über 32 Millionen Mal angesehen. Die Verknüpfung von „Red Bull verleiht Flügel“ und das Sponsoring von Extrem-Sportarten funktioniert beispiellos.

Red Bull mit ihrer Seite zum Stratos Fallschirm-Sprung
Quelle: redbullstratos.com

Lufthansa

Die Lufthansa Seite auf Facebook
Quelle: facebook.com/lufthansa

Lufthansa verfügt sowohl über einen belieben Facebook-Account mit mehr als 1,2 Millionen „Likes“, als auch über einen Twitter-Account mit etwa 118 Tausend Followern. Die Redakteure posten neben nützlichen Infos wie Verspätungen, Hinweise zu Warnstreiks oder Unwetter-Meldungen auch unterhaltsame Infos, wie einen Koala an Board oder die Menge des Bierkonsum der Fluggäste. Offensichtlich mögen die Nutzer die Seite.

Der Lufthansa-Twitter-Account
Quelle: twitter.com/lufthansa_de

VW

Die VW Seite auf Facebook
Quelle: facebook.com/VW

VW macht durch seinen Facebook-Auftritt Nutzer zu Geschichtenerzählern. Why VW lautet deren Kampagne. VW-Fahrer posten authentische Geschichten zu ihrem Auto. Das verbindet den Hersteller mit den Kunden und VW macht mit seiner  Marketing-Strategie die Marke VW zum „Erlebnis“.

Die VW-USA-Seite auf Facebook
Quelle: facebook.com/VW

Burger King

Burger King Deutschland auf Facebook
Quelle: facebook.com/BurgerKing.Deutschland

Mit fast 500 Tausend „Gefällt mir“ Klicks ist Burger King Deutschland schon recht beliebt. Das amerikanische Pendant hat etwa 12 Mal so viele Fans. Grund für die ziemlich hohe Anzahl sind zum einen die Rabatt-Gutscheine und zum anderen Fotografien zu neuen Burgern oder andere Leckereien, die auf der Speisekarten stehen.

Die Burger-King-Seite auf Facebook
Quelle: facebook.com/burgerking

Ritter Sport

Die Ritter-Sport-Seite auf Facebook
Quelle: facebook.com/RitterSportDeutschland

So beachtliche viele Fans hat Ritter Sport nun nicht vorzuweisen, doch haben sie es geschafft, eine hervorragende Marketing-Strategie erfolgreich umzusetzten. 2010 hat Ritter Sport auf einen Wunsch von Kunden reagiert, die Sorte „Olympia“ wieder ins Sortiment aufzunehmen. Und das tatens sie. Ein Coporate-Blog wurde entwickelt und gemeinsam mit den Schokoladen-Freunden die Sorte „Olympia“ wieder ans Licht geholt. Ritter Sport hat darüber eine Stamm-Fangemeinde etabliert, die weiterhin über Schokoladen-Variationen mitentscheiden will und darf.

Ritter Sport Blog
Quelle: ritter-sport.de/blog