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B2B E-Mail-Marketing: 10 Wege zur perfekten Betreffzeile

B2B E-Mail-Marketing: 10 Wege zur perfekten Betreffzeile

Betreffzeilen sind im E-Mail-Marketing nicht nur wichtig, sondern absolut kriegsentscheidend. Wenn die E-Mail aufgrund einer unpassenden und schlecht recherchierten Betreffzeile nicht geöffnet wird, sind die tage- oder sogar wochenlangen Vorbereitungen, vom Design über den Text bis zur mühsamen E-Mail-Client-Optimierung, umsonst gewesen.

Bei nicht performanten E-Mail-Kampagnen ist der Übeltäter daher häufig schnell gefunden: Betreffzeilen, welche an der Zielgruppe vorbei formuliert werden und deshalb nicht selten direkt im Spam-Ordner landen.

Unsere Erfahrungen zeigen: In der Betreffzeile liegen mehr als 40 % Optimierungspotential bei der Öffnungsrate!

E-Mail-Marketing darf im B2B-Marketing-Mix nicht fehlen

Auch wenn der Trend hin zu den Social-Media-Kanälen geht, ist das E-Mail-Marketing nach wie vor das zentrale Instrument zur B2B-Leadgenerierung. Beim Newsletter-Marketing ist es vor allem wichtig, kreativ zu bleiben und genau den Kern des Interesses seiner Zielgruppe zu treffen. Und wie trifft man den? Zuallererst über den Absender und die Betreffzeile!
Sind Sie jemand, der schon oft etwas Relevantes und Nützliches versendet hat? Wenn ja, dann scannt der Blick des Betrachters den Betreff: Dieser muss binnen weniger Sekunden ansprechen. Wenn der Kunde sich allerdings dadurch nicht animiert fühlt, wird die E-Mail nie gelesen und landet gleich im Papierkorb. Die Öffnungsrate von B2B-Marketing-E-Mails dient der Messbarkeit und liefert Aufschluss über die Qualität der Betreffzeilen.

Was ist wichtig bei der Betreffzeile im B2B Email Marketing?

Klar, der Betreff muss beinhalten, was der Content verspricht – keine Marktschreiereien und keine großen Werbefloskeln, sonst landet die Mail direkt im Papierkorb oder schlimmstenfalls im Spam-Ordner.

  1. Eine konkrete Aussage mit dem wichtigsten Schlüsselwort zu Beginn ist sehr wichtig.
  2. Es soll ein informativer Titel über den Inhalt sein und keine Überschrift für einen Artikel in einem Blog.
  3. Blähen Sie sich nicht auf in Ihrer Betreffzeile, sondern bieten Sie dem Leser einen Mehrwert, der ihn dazu bewegt, wieder aktiv zu werden in Bezug auf Ihre Dienstleitungen. Stellen Sie daher direkt klar, welcher Nutzen für den Leser bereitsteht.
  4. Ein klare Handlungsaufforderung beziehungsweise das Aufzeigen der Handlungsmöglichkeit in Verbindung mit dem Nutzen: das ist die wahre Kunst von Top-Betreffzeilen.

Die richtige Länge für eine E-Mail-Betreffzeile

Wie viele Zeichen eine perfekte Betreffzeile haben sollte, ist schwer zu bestimmen. Als Faustregel gilt, dass 50 Zeichen ein gutes Maß ist. Relevant bei der kompletten Anzeige der Betreffzeile ist, ob der Empfänger die Mails mobil oder über den PC abruft, welche Bildschirmauflösung genutzt wird und ob eine Desktop-Anwendung oder ein Webmail-Programm über den Browser genutzt wird.

  • Webbasierte Mailanbieter, wie gmx, yahoo, hotmail oder web.de, zeigen ihre Betreffzeilen in ihrer Übersicht mit nur etwa 20 bis 40 Zeichen an.
  • Google dagegen stellt über 80 Zeichen dar.
  • Tablet-PCs und Smartphones zeigen die Betreffzeilen extrem verkürzt an.
  • Das iPhone ist hierbei eine Ausnahme, denn es zeigt im Querformat sogar fast 60 Zeichen an.

Wie platziere ich ein Call-to-Action in der Betreffzeile?

Mit E-Mail-Marketing beziehungsweise Ihrem Newsletter wollen Sie Ihren B2B-Kunden oder Interessenten dazu bringen, etwas zu „kaufen“, also laden Sie ihn am besten auch schon in Ihrer Betreffzeile dazu ein, dies zu tun. Wenn es also passt, binden Sie die Call-to-Action in Ihrer Betreffzeile unbedingt mit ein.

Ein einfaches Beispiel für eine aktive Call-to-Action-Anrede ist:

„Planen Sie Projekte mit dem 3D-Konfigurator und sparen Sie Zeit & Geld!“

Die Betreffzeile ohne CTA wäre:

„Der neue 3D-Online-Konfigurator: leistungsfähig, vielfältig und effizient!“

Der Leser wird also in der ersten Variante direkt abgeholt und bekommt mit dem CTA und der Nutzendarstellung buchstäblich gesagt, was er tun kann, um sich zu „verbessern“. Darin steckt die Kunst, dies in eine passende Formulierung zu übertragen.

Eine weiterer Ansatz aus der Psychologie zielt darauf ab, die unterschiedlichen Wahrnehmungstypen bei der Erstellung und Gestaltung von B2B E-Mails zu berücksichtigen. Hier können Sie langfristig dafür sorgen, dass sich der Empfänger angesprochen fühlt – er wird es Ihnen mit messbarer Response danken.

Was nun? Wie wäre es,wenn Sie einfach Kontakt mit uns aufnehmen, um über Ihr (künftiges) E-Mail-Marketing zu sprechen?

Und hier noch ein Lesetipp:

20 Do’s & Don’ts for Clickable Calls-to-Action von HubSpot All-in-one Marketing Software
So sprechen Sie mit Ihren E-Mail die verschiedenen Wahrnehmungstypen an.