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B2B E-Mail-Marketing nach Wahrnehmungstypen ausrichten

B2B E-Mail-Marketing nach Wahrnehmungstypen ausrichten

Jeder Mensch springt auf unterschiedliche Aussagen an. Für den einen klingt „Probieren Sie unseren…“ nach einer schönen Einladung, ein anderer wird sich eher von „Schauen Sie sich…“ locken lassen. Warum ist das für Sie als Newsletter-Versender interessant? Ganz einfach – es kann Ihre Öffnungsrate erhöhen. Welche Prinzipien für die Betreffzeile eines erfolgreichen Newsletters grundsätzlich gelten, haben wir bereits  in einem anderen Artikel zum Newsletter-Marketing für Sie zusammengefasst. Lesen sie dazu Die wichtigsten Regeln für die Betreffzeile.

Was sind die Wahrnehmungstypen im E-Mail-Marketing?

Die Empfänger Ihres Newsletters lassen sich in vier verschiedene Wahrnehmungstypen einteilen. Jeder Typ registriert Ihre Betreffzeile auf unterschiedliche Weise: Da gibt es den visuellen, den auditiven, den haptischen (kinästhetischen) und den intellektuellen (kognitiven) Typen. Diese Wahrnehmungstypen wurden in der Psychologie definiert und finden beispielsweise auch Anwendung in der Pädagogik, genauer gesagt beim Umgang mit Lehrstoff für die unterschiedlichen Schüler-Typen.

Wie schreiben Sie effektive E-Mails für die verschiedenen Wahrnehmungstypen?

Sie müssen, wie immer, erst Ihre Leserschaft kennenlernen. Die Frage hierfür lautet: Wer öffnet welchen Newsletter? Analysieren Sie Ihre bisherigen Newsletter und finden Sie heraus, wer welche Betreffzeile ansprechend findet. Öffnen Ihre Newsletter-Abonnenten bevorzugt die mit den bildlich sprechenden Betreffzeilen, wie „Stellen Sie sich vor …“? Oder öffnen sie die Mails mit Betreffzeilen wie „Erleben Sie…“, womit eher der haptische Typ angesprochen werden? Dem auditiven Typen lassen sich etwa 20 Prozent der Menschen zuordnen. Dieser Typ lässt sich durch Kommunikation am besten ansprechen. Die Ankündigung für einen Vortrag, ein Webinar oder eine Diskussion bringt ihn sehr oft zum Öffnen des Newsletters. Der intellektuelle Typ bevorzugt das Lesen von Texten oder Abhandlungen. Verwenden Sie dieses Wissen für das Formulieren ihres Betreffs.

Trick 17 für Ihr E-Mail-Marketing: Ordnen Sie Ihre Leser in Cluster

Sie können nun entweder versuchen, den optimalen Betreff zu finden, der alle Wahrnehmungstypen gleichermaßen anspricht, was denkbar schwierig ist, oder sie teilen ihre Abonnenten in verschiedene Gruppen oder Cluster ein. 
Das nimmt zwar etwas Aufwand in Anspruch, aber macht sich hinterher bezahlt. Sie clustern vielleicht bereits Ihre Leser nach ihrer Tätigkeit, ihrem Wohnort und ihrem Alter. Sicher sprechen Sie weibliche und männlich Leser schon unterschiedlich in Ihrer Betreffzeile an. Sie können sie also auch danach kategorisieren, welche Wahrnehmungstypen sie sind. Denken Sie auch einmal über eine persönliche Ansprache im Betreff nach. Auch das kann sehr einladend sein, wenn Sie es nicht übertreiben und es nur hin und wieder nutzen.

Sollten Sie noch Fragen zum E-Mail-Marketing haben, nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf.