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Der ideale Redaktionskalender für Ihr Content Marketing [mit Vorlage]

Ist der Redaktionskalender nötig?

Der Redaktionskalender ist das vielleicht wichtigste Element in einer Content-Marketing-Strategie. In unserem heutigen Beitrag wollen wir uns mit dem Sinn eines solchen beschäftigen, aber auch erläutern, warum die aufgeführten Elemente hineingehören.

Wozu braucht Content Marketing einen Redaktionskalender?

Der Redaktionskalender dient der Planung für die Produktion der Inhalte, die im Content Marketing produziert werden. Der Redaktionskalender ist nicht der erste Schritt einer Content-Strategie, bevor man sich in die Planung der Redaktion und Veröffentlichungen stürzt, sollte man:

  1. Grundsätzlich ein Content Marketing Mission Statement, also ein Leitbild, formulieren. Dieser Schritt wird oftmals ignoriert und doch ist er ungemein wichtig. Es handelt sich dabei um die grundsätzliche Antwort auf das „Warum?“ der Strategie.
    • a. Im Mittelpunkt steht immer die Persona. Einige Beispiele eines solchen „Mission Statements“ finden sie hier.
    • b. Umsatz steigern und Reichweite erhöhen sind keine Ziele. Es sind Folgen einer guten Content-Strategie.
  2. Entwicklung der Buyer Personas
  3. Definition des Kaufzyklus der Personas, um sicher zu gehen, dass effizientes Lead Management zum Einsatz kommen kann.

Ist dies vollbracht, können Sie sich mit der Nutzung des Redaktionskalenders beschäftigen, um die eigene Zielgruppe mit attraktivem Content zu erreichen.

Content-Planung und -Produktion für B2B-Unternehmen: Das FINE-Modell

Sind Sie schon vom Content-Fieber gepackt? Mit dem FINE-Modell bieten wir Ihnen ein Werkzeug, das als Grundlage für die Planung und Produktion von Inhalten innerhalb Ihrer Content-Strategie dient.

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Was gehört in den Redaktionskalender und warum?

Im Redaktionskalender sollten Sie sich schnell eine Übersicht über die geplanten Inhalte verschaffen können. Die erste „Kategorie“ gilt dem Inhalt an sich:

  • Zeitliche Angaben: Selbstverständlich bei einem Redaktionskalender.
  • Kategorisierung: Für welche Kategorie wird der Inhalt produziert? Es ist durchaus sinnvoll, die Anzahl der Artikel pro Kategorie (und deren Tonus) im Auge zu behalten, um sicher zu gehen, dass man keine vernachlässigt.
  • Inhalt: Hier führen Sie alle Details zum Inhalt auf: Worum geht es? Auf welche Ressourcen greifen Sie zurück? Mit welchen Keywords wird gearbeitet?
  • Format(e): In welchem Format soll der Inhalt erscheinen? (Video Content, Bild, Infografik, Podcast, Blogartikel, Whitepaper … usw.)
  • Zuteilung: Wer ist für den Inhalt verantwortlich?

Content-Produktion ist schön und gut, nun müssen die aufwendig produzierten Inhalte aber auch an den Mann gebracht werden. Der „Vertrieb“ der Inhalte sollte ebenfalls direkt in den Redaktionskalender integriert werden. Hier führen Sie Folgendes auf:

  • Über welche Kanäle der Inhalt verbreitet wird (Facebook, Twitter, G+, SlideShare usw.).
  • Welche Recycling-Möglichkeiten sich bieten: Wer Content produziert, sammelt Content-Kapital. Inhalte sollen nicht einmal produziert und verbreitet werden und dann für immer verborgen bleiben. Das sogenannte Content Recycling und Repurposing kann die Lebensdauer und den ROI eines Inhaltes optimieren. Diesem spannenden Thema werden wir uns demnächst noch im Detail widmen!
  • Status.
  • Was von dem Besucher erwartet wird: Vor der Produktion eines Inhalts sollte man sich immer fragen, welchem Zweck er dient. Was wird vom Besucher erwartet? Welcher Call-to-Action wird eingesetzt?

Diese Elemente sind alle für Ihren Redaktionskalender entscheidend und sollten mit der Content-Strategie im Einklang sein. Sie können bei uns – ohne Ausfüllen eines Formulars – direkt eine Vorlage runterladen:

Content Marketing Redaktionskalender downloaden

ZUR VORLAGE REDAKTIONSKALENDER

Wir fassen für Sie die Nutzung dieses Kalenders in vier Tipps noch einmal zusammen:

  1. Jeder Inhalt dient einem Zweck. Nur wenn Sie das „Warum?“ eines Inhaltes beantworten können, gelangen Sie zur Wertschöpfung.
  2. Planen Sie im Voraus. Man muss nicht gleich für das ganze Quartal jedes Detail planen, wir würden jedoch empfehlen, schon drei bis vier Wochen im Voraus Inhalte festzulegen.
  3. Bleiben Sie flexibel. Der Redaktionskalender sollte nicht in Stein gemeißelt sein, sondern etwas Spielraum bieten. Spontane Ideen für frische und zeitgemäße Inhalte sollte man dann unkompliziert in den Kalender einbauen können.
  4. Unterschätzen Sie die Spalte „Content Recycling“ nicht! Die gekonnte Wiederverwertung von Inhalten wirkt sich auf sehr viele Aspekte durchaus positiv aus!

Sie wissen nicht, wie Sie den Redaktionskalender anhand einer spezifischen Content-Marketing-Strategie füllen sollen? Wir helfen Ihnen gerne weiter.