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SEO-Trends 2017 und was Sie im B2B beachten sollten

SEO-Trends 2017 und ihre Bedeutung für B2B

Vieles hat sich 2016 im Online Marketing getan und auch verändert; 2017 wird in dieser Hinsicht vermutlich keine Ausnahme bilden. Um Ihnen den Start in das nächste Online-Jahr bestmöglich zu erleichtern, haben wir uns aktuelle Entwicklungen im Bereich Suchmaschinenoptimierung etwas genauer angeschaut. Die Trends für das nächste Jahr, denen wir die größte Bedeutung beimessen, finden Sie hier kompakt zusammengefasst. Nun aber genug der Einführung –  hier kommen unsere SEO-Trends 2017 für B2B-Unternehmen. So wissen Sie genau, was jetzt für SEO im B2B ansteht.

Penguin Update läuft jetzt live

Das Penguin Update ist eines von Googles berühmt-berüchtigten Qualitäts-Updates. Es dient der Verringerung von Webspam in den Ergebnissen der berühmtesten Suchmaschine. Es wurde erstmals 2012 ausgerollt und betraf hauptsächlich Websites, die ihr Backlink-Profil auffällig manipuliert oder Keyword Stuffing betrieben hatten.

Ende September 2016 hat Google allerdings bekanntgegeben, dass das Penguin Update nun in Echtzeit abläuft. Dies verändert vieles in der SEO-Landschaft, war es doch vorher so, dass Penguin mehr oder weniger periodisch auf den Index losgelassen wurde. Webmaster, die durch das Algorithmus-Update abgestraft wurden, konnten erst beim nächsten Rollout mit einer Wiederaufnahme in den Index rechnen. Auch wenn sie in der Zwischenzeit aufgeräumt hatten, änderte dies nichts am sehr späten Zeitpunkt der Rehabilitierung. Und nur noch einmal zur Erinnerung: Das letzte Penguin-Update lag fast zwei Jahre zurück.

Jetzt läuft Penguin jedoch in Echtzeit ab. Und was soll das heißen? Penguin ist jetzt Teil des Kern-Algorithmus und bewertet ständig Ihr Backlink-Profil. Sie sollten also beim Linkbuilding darauf achten, es mit den Keywordlinks oder Links aus unpassenden Bereichen nicht zu übertreiben: Ansonsten schwingt der Google-Algorithmus die Abstraf-Keule – und Sie müssen viele der Links wieder abwerten.

Der neue Mobile Index von Google

Mobile Index? Ja, so etwas gibt es. Zum Verständnis: Googles Index kann man sich wie eine große Bibliothek vorstellen, in der sämtliche von Google gesammelte Websites aufgeführt werden. Bisher gab es immer zwei verschiedene Indizes: einen für mobile Webseiten und einen anderen für Desktop-Seiten. Je nachdem, von welchem Gerät die Suchanfrage gestellt wurde, kam der entsprechende Index zum Zug. War Ihre Website nicht mobil optimiert, erschien sie gar nicht erst im mobilen Index, sondern nur im demjenigen für Desktop-Seiten. Sie rankte also nicht für Suchanfragen, die von mobilen Geräten aus getätigt wurden.

Nun hat Google allerdings angekündigt, dass es in Zukunft nur noch einen Index geben wird – und zwar einen mobilen. Sie müssen jetzt aber nicht in Panik ausbrechen, falls Ihre Website noch nicht für das mobile Erlebnis optimiert ist. Es ändert sich nicht direkt etwas am Index. Mobile First wird nun jedoch eine noch größere Bedeutung zugemessen. Ihre Seite würde dann nicht aus dem Index fallen. Sie würde lediglich als Desktop-Seite gecrawlt und dementsprechend auch nur für Suchanfragen von Desktop-Geräten angezeigt.

Von mobilen Suchanfragen würden Sie dennoch ausgeschlossen. Dies stellt einen weiteren Schritt in der von Google lange propagierten Mobile-First-Offensive dar und erhöht den Druck auf Betreiber von Websites durchaus. Falls Ihr Webauftritt also noch nicht mobil optimiert wurde, wird es jetzt langsam Zeit, Ihren Nutzern die Möglichkeit eines mobilen Erlebnisses zu verschaffen.

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Das Verständnis thematischer Zusammenhänge

Wenn die Wörter „Mähre“ und „Klepper“ fallen, dürfte Muttersprachlern deutlich sein, worum es geht – nämlich um ein Pferd. So etwas versteht inzwischen auch Google. Eine Website, die etwa eines der beiden Wörter verwendet, könnte auch für „Pferd“ ranken. Diese beiden Beispiele waren allerdings Synonyme. Google ist inzwischen schon längst einen Schritt weiter. Auch thematische Zusammenhänge werden nun erkannt. Wenn Sie Ihre Website für die Suchbegriffe „Huftiere“ und „Reiten“ optimieren würden, wäre es auch für Google verständlich, dass Pferde das eigentliche Thema sind.

Die Suchmaschine versteht sich mittlerweile immer besser darauf, Zusammenhänge zwischen Wörtern und Oberthemen zu erstellen. So ist es heutzutage nicht mehr zwingend notwendig, direkt für ein Keyword zu optimieren oder es in einer bestimmten Anzahl (Keyword Density) auf eine Seite zu packen. Thematisch nahe oder verwandte Wörter werden von den Algorithmen der Suchmaschine erkannt und richtig zugeordnet.

Nehmen wir einmal an, dass Sie eine B2B-Website über CNC-Maschinen erstellen möchten. Dies würde für Sie bedeuten, dass Sie dieses Wort nicht explizit im Text verwenden müssen. Wenn Sie aber Wörter wie „Werkzeugmaschine“, „Steuerungstechnik“, „hohe Präzision“ und natürlich „automatisch“ unterbringen, könnte Google verstehen, wovon der Text handelt. Inwieweit dies effektiver als die direkte Verwendung von Keywords ist, bleibt noch abzuwarten und muss durch diverse Experimente noch bestätigt werden. Es handelt sich aber um einen weiteren Schritt zu einer nutzerorientierten Suche – weg von einer solchen, die algorithmisch orientiert ist.

Qualität schlägt Quantität – Nutzersignale auf dem Vormarsch

In allen Branchen ist dieses Credo zentral. Das gilt auch seit längerem für den SEO-Bereich. So bevorzugt Google fundierte, durch Quellen belegbare und grammatikalisch sowie orthografisch korrekte Inhalte: Qualitäts-Content eben. Wir gehen aber noch einen Schritt weiter und sagen, dass Google Nutzersignale immer stärker in seine Bewertung von Websites einfließen lässt. Bisher wurde es zwar von offizieller Seite regelmäßig dementiert, aber in der Vergangenheit gab es bereits mehrfach Click-Experimente, die einen gewissen Zusammenhang nachweisen konnten.

Zudem hat Google darum gebeten, derartige SEO-Experimente zu unterlassen: Googles eigene Experimente würden sonst gestört. Dies ist doch ein eindeutiges Indiz, oder? Der Marktführer unter den Suchmaschinen testet, wie Nutzersignale in den Algorithmus eingebaut werden können. Was hat dies jedoch alles mit Qualität zu tun? Ganz einfach: Qualitativ hochwertiger, gut recherchierter Content bindet Nutzer länger an eine Website. Ist die Bounce Rate eines Artikels sehr hoch und die Aufenthaltszeit dazu auch noch kurz, registriert das die Suchmaschine natürlich und wird eine Website schlechter bewerten.

Interstitials werden ab Januar abgestraft

Kennen Sie das? Sie finden einen interessanten Artikel und noch bevor Sie den ersten Satz lesen konnten, erscheint ein riesiges Website Overlay und bittet Sie, sich bei einem Newsletter anzumelden. Diese Form von Werbung wird auch als Interstitial bezeichnet. So ziemlich jeder, der sich heutzutage im Web bewegt, hat eine solche Störung schon einmal erlebt. Bald dürfte diese Erfahrung aber deutlich seltener werden.

Bereits vor Monaten hat Google angekündigt, dass Websites in Zukunft abgestraft werden sollen, wenn ihre Interstitials große Teile des Inhalts verdecken. Um besser zu verstehen, was nach den neuen Richtlinien der Webmaster Guidelines erlaubt sein wird, hat Google hier einige Grafiken veröffentlicht.

Welche Trends das SEO-Jahr 2017 bringen wird

Auch wenn solch ein Blick in die Glaskugel immer schwierig ist und die Meinungen wieder einmal auseinander gehen werden, so hoffen wir doch, dass Ihnen unser Artikel über die SEO-Trends 2017 weitergeholfen hat.

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